Hauswände streichen - darauf kommt es an

Hin und wieder ist es durchaus sinnvoll seinen Hauswänden etwas Farbe zu verleihen. Ob man dabei Wandfarbe sprühen tut oder die Wände auf die klassische Art und Weise streicht, steht nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es um die richtige Planung. Denn im Endeffekt ist es diese, die ausschlaggebend für das Ergebnis ist.

Schauen wir uns also an, worauf es beim Streichen von Hauswänden ankommt.

Seine Ideen zu Papier bringen

Erst einmal gilt es ein Konzept zu erstellen. Am besten bringt man dafür alles zu Papier. Wichtig ist, dass Dinge wie Sonnenlicht, Farbwahl, Farbkonsistenz und Kontraste mit in die Planung einbezogen werden. Wer sich mit Bildbearbeitungsprogrammen auskennt, kann Fotos von den Räumlichkeiten machen und bequem am PC rumexperimentieren.

Das ist sinnvoll, um direkt ein Bild von dem möglichen Ergebnis zu bekommen.

Den Farbverbrauch kalkulieren

Wenn es mit dem Streichen losgeht, sollte es nicht an Farbe mangeln. Auf der anderen Seite macht es aber auch keinen Sinn, zu viel Farbe zu kaufen. Ein wenig Farbe zu viel ist jedoch nicht schlimm. Schließlich kann diese genutzt werden, um das Ergebnis am Ende etwas aufzurunden.

So oder so ist es wichtig den Farbverbrauch zu kalkulieren. Die Berechnung ist nicht schwer. Es gilt lediglich die Breite mit der Höhe der Wand zu multiplizieren. Maßband und Taschenrechner sollten hierfür ausreichen.

Die Kosten kalkulieren

Wer die Wände seines Hauses streichen oder sprühen möchte, sollte auch die anfallenden Kosten kalkulieren.

Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Fläche der Wände. Wer ein komplettes Mehrfamilienhaus streichen möchte, braucht selbsterklärend weniger Farbe und Arbeitszeit als bei einer Einzimmerwohnung. Des Weiteren spielt auch die Qualität der Farbe eine Rolle. Hier sollte man allerdings auf keinen Fall sparen.

Bei Farbe von minderer Qualität ist es wahrscheinlich, dass ein mehrmaliges Streichen erforderlich ist. Am Ende kostet günstige Farbe also möglicherweise mehr als teure. Hinzukommt der Arbeitsaufwand. Hier kommt es darauf an, ob man selber (mit Helfern) streicht oder eine Firma beauftragt.

Beim Beauftragen einer Firma steigen die Kosten schnell in die Höhe. Dafür ist der Arbeitsaufwand aber auch deutlich geringer.

Sein Haus vorbereiten

Bevor es ans Streichen oder Sprühen geht, gilt es den Wohnraum darauf vorzubereiten. Das bedeutet, dass sämtliche Möbel, Haushaltsgeräte und sonstige Gegenstände rausmüssen. Dafür kann man die Dinge beispielsweise vorrübergehend in einer Garage aufbewahren.

Sollte man keine Garage haben, macht es eventuell Sinn eine anzumieten. Allerdings nur dann, wenn diese nicht zu weit entfernt ist, da der Transportaufwand ansonsten zu hoch ist.

Die Meinung anderer Menschen einholen

Natürlich geht es hauptsächlich darum, dass man sich selbst in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlt. Dennoch kann es nicht schaden nach der Meinung von anderen Menschen zu fragen. Die Meinungen können als Inspirationsquelle dienen oder möglicherweise sogar vor einer Fehlentscheidung bewahren.

Sollte man nicht alleine in dem Haus wohnen, ist es ohnehin Pflicht seine Mitbewohner nach deren Vorstellungen zu fragen. Über deren Kopf hinweg zu entscheiden, wäre nicht richtig und kann in manchen Situationen sogar zu rechtlichen Schwierigkeiten führen.